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Just-a-minute auf dem Hamburger Gebetskongress
Am 3./4. November 2007 fand an der Universität Hamburg der 2. interreligiöse und interdisziplinäre Kongress „Gebet - zwischen Glaube und Wissenschaft“ statt. Der religionsübergreifende Kongress wurde vom Verein „Ethik im Alltag“ in Zusammenarbeit mit dem Interdisziplinären Zentrum „Weltreligionen im Dialog“ an der hanseatischen Universität unter der Leitung von Prof. Wolfram Weiße veranstaltet. Bei dem zweitägigen Kongress haben ca . 30 Referenten, Workshopleiter und Künstler aus verschiedensten Bereichen wie der Quantenphysiker Hans Peter Dürr, der Arzt und Herausgeber Arndt Büssing, die Heilerin Sabine Rohwe und der Management-Berater Johannes Czwalina aus der Schweiz ein vielseitiges, multiperspektivisches Programm angeboten.
Die Veranstalter vom Fachbereich Erziehungswissenschaften und dem interdisziplinärem Zentrum ZWD der Universität Hamburg, Prof. Wolfram Weiße und Lelani Dias, hatten für diesen zweitägigen Anlass Referenten mit so verschiedenem Hintergrund wie den Quantenphysiker Hans Peter Dürr, den Herdecker Arzt und Herausgeber Arndt Büssing , die Heilerin Sabine Rohwe, den Management-Berater Johannes Czwalina aus der Schweiz und einige mehr eingeladen, das Thema „Gebet“ religionsübergreifend im Kontext von Glaube und Wissenschaft zu untersuchen und neu zu entdecken.
Es galt, das Thema Gebet im Kontext von Glaube und Wissenschaft zu untersuchen und neu zu entdecken. Um den theoretischen Diskurs zu beleben, gab es für die ca. 300 Teilnehmer die Möglichkeit, Facetten des Themas in Workshops und an Ständen durch das Kennenlernen eines erfahrungsbezogenen und praktischen Zugangs zu vertiefen. Angebote wie Atemtherapie, Yoga, Stimmbildung, Psychotherapie, Meditation, Tanztherapie, Schreiben, Kunst und Kommunikation sind nur einige davon. Dazu gehörte auch ein Stand des im letzten Jahr von der Brahma Kumaris World Spiritual University und den Schulen für Raja Yoga und Meditation lancierte internationalen Projektes „Just-a-minute“. Hier konnte man sich darüber informieren, wie man die Zeit, die normalerweise nebenbei und „einfach nur so“ mit warten auf etwas; fahren, gehen oder anderen Alltagsdingen verbracht wird, achtsam nutzen und so auch in kurzer Zeit etwas zum eigenen inneren Gleichgewicht und dem Frieden in der Welt beitragen kann. Praktisch konnte man das auch noch in einem Stressbewältigungs-Workshop erfahren. Alles in allem ein Kongress, der ein sehr durchmischtes Publikum anzog und in seinem Ansatz die gewohnten Denkgrenzen- und Horizonte erweiterte. Von Professor Dürr etwa, der befragt nach seiner Prognose für die Zukunft angesichts all der Katastrophenmeldungen, antwortete: „Ein Baum, der fällt macht viel Lärm, aber einen Wald, der wächst, hört man nicht.“ Ein Fazit des Kongresses könnte auch lauten: Spirituelle Erfahrung trägt mehr als religiöse Doktrin zu positiven Lösungen von globalen Problemen bei.
www.gebetskongress.de
